Klangmystik

Klangimpressionist


Ein Gong entsteht

Klangimpressionist

Als Klangimpressionist erzeuge ich Klangräume, die dem Zuhörer die Stimmung und die Atmosphäre des Augenblicks vermitteln. Klangimpressionen werden sehr unterschiedlich wahrgenommen. Im Gegensatz zur Musik orientieren sie sich nicht an einer Melodie oder einem Rhythmus. Sie folgen keinen Noten und sind nicht reproduzierbar. In der Musik wird die Gamelanmusik als impressionistisch bezeichnet. Sie kommt aus Java und Bali. Hier werden u. a. auch Gongs eingesetzt.

Hauptbestandteil meiner Klangimpressionen bilden meine Gongs. Seit 2008 spiele ich mit Gongs und lerne immer wieder dazu. Es gibt keine Schule, in der man das Gongspielen lernen kann. Ich lerne durch eigene Erfahrungen und durch den Austausch mit anderen Spielern. Meine Gongs sind auch meine Lehrmeister. Immer wieder entdecke ich neue Klangvariationen und Anschlagtechniken, die zu noch nicht gehörten Klängen führen.

Meine Motivation

Menschen stärken - das ist meine Mission, an der ich mich bei meiner Arbeit als Prozessbegleiter und Organisationsentwickler orientiere. Sie leitet mich auch beim Spielen meiner Instrumente.

Mein erster Gong wurde in meine Geschäftsräume nach Schloss Liebieg geliefert. Auf Bitten einiger Teilnehmer in einem Seminar habe ich ihn erstmalig im Beisein anderer angeschlagen. Die Wirkung war beeindruckend. Die Seminarteilnehmer entspannten sich und schilderten tiefgehende Erfahrungen. Ich spürte sofort die Veränderung in der Gruppe. Die Stimmung im Seminar war harmonisch und emotional, die Anspannung war gewichen und das gemeinsam Erlebte wurde als etwas Besonderes empfunden. Von dem Moment an war mir klar, dass die Klänge nicht nur für mich, sondern auch für andere eine Wohltat sind. Klangerlebnisse auch mit anderen zu teilen hat mich seit dem nicht mehr losgelassen.

Meine Motivation mit der ich spiele, ist die Energie, die hinter dem Klang steht. In diesem Bewusstsein erzeuge ich den Klang, schicke ihn auf die Reise und er wird von den Menschen, die ihn hören, aufgenommen. Ich achte auch auf die Gestaltung des Umfeldes, meine innere Haltung und meine Absicht und spiele mit achtsamer Zuwendung. So verstärkt sich die Wirkung der Klänge bei den Menschen, die sie erfahren. Sie geraten in einen Zustand der inneren Harmonie, den sie in ihrem Umfeld verbreiten. Von dort wird er weiter getragen in die Welt. So verändert der Klang eines Gongs die Stimmung in der Welt und sorgt für ein harmonisches Miteinander.


Gongspielen heißt auch, Balance halten zwischen Organisation und Intuition. Einerseits folgt das Spiel klaren Regeln, andererseits entsteht auch immer wieder etwas Neues und Unerwartetes.

Franz-Josef König