Klangmystik

Meditation


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Meditative Praktiken bestehend im Wesentlichen aus Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen und sind ein zentraler Bestandteil vieler Religionen. Im Buddhismus und Hinduismus ist die Erleuchtung oder das Erreichen des Nirwana das höchste Ziel, in christlichen, islamischen und jüdischen Traditionen ist es das unmittelbare Erfahren des Göttlichen. Meditation wird zunehmend auch zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und im Rahmen der Psychotherapie zur Bewusstseinserweiterung angewandt.

Durch Meditation mit Klang gelangen die Zuhörer zu tiefer Entspannung. Ein Gong aktiviert mit seinen Schwingungen die Hirnaktivität im Alphawellenbereich. Wir können besser entspannen und werden ruhig. Körper, Geist und Seele sind in Harmonie. Unsere Gedanken verflüchtigen sich und die Aufmerksamkeit ist ganz nach innen gerichtet.

Die meisten Meditationstechniken sehen keine Impulse von außen vor.  Bei manchen wird ein Meditationstext gesprochen oder es wird ein Gegenstand zum Erreichen eines meditativen Zustandes genutzt. Die Klangmeditation ist somit auch keine eigene „Disziplin“. Klänge können bei den meisten Meditationsarten zur Unterstützung eingesetzt werden.


Wenn es nur einmal so ganz stille wäre.
Wenn das Zufällige und Ungefähre
verstummte und das nachbarliche Lachen,
wenn das Geräusch, dass meine Sinne machen,
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen.

Rainer Maria Rilke