Klangmystik

Klang und Zen

Buddha

Klänge unterstützen die Zen – Kontemplation. Zen kommt aus dem Japanischen und bedeutet „Sitzen in der Stille“ und Konzentration auf die Gegenwart. Das Wort „Kontemplation" kommt vom lateinische Verb „contemplare" und bedeutet „betrachten, schauen". Kontemplation ist eine christliche Form der Meditation. Ziel ist es, loszulassen, sich zu öffnen, um sich Gott auf dem Erfahrungsweg umfassend und tief zu nähern. Diese Erfahrung kann nicht selbst hergestellt werden, sondern wird erlebt. In der Stille und im achtsamen Gewahrsein können wir uns dafür vorbereiten und empfänglich werden.

Zen-Kontemplation ist folglich eine Haltung, die geprägt ist vom Augenblick und der Gegenwärtigkeit. Sie führt uns weg von der Hektik und der Unruhe unseres Lebens, hin zu mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit gegenüber uns selbst, unseren Mitmenschen und der Schöpfung. Kontemplation ist der Weg der Stille und Heilung, der zu neuer Kraft führt.

Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.

Benedikts XVI

Klänge unterstützen es, kontemplative Erfahrungen zu machen. Sie lösen Blockaden, führen zu einer Harmonie von Körper, Geist und Seele und lassen uns Eins werden mit uns selbst. Insbesondere in der Zeit der Stille nach einem Klangerlebnis, sind wird offen für göttliche Erfahrungen.

Klang und Stille gehören zusammen. Stille ist das Gegenstück zum Klang. Wenn ich mit meinen Gongs spiele, mache ich in der Zeit der Stille danach meist intensivere Erfahrungen als während des Spiels.